Die Marienkirche steht im Ortsteil Pflänzer. Sie wird daher oft auch Pflänzerkirche genannt. Sie geht auf ein Gelübde im 2. Weltkrieg zurück, in dem der Bau einer Kapelle versprochen wurde. Zudem ging man davon aus, dass die Bevölkerung im Ortsteil Pflänzer weiter anwachsen und somit eine eigene Kirche benötigen würde.
Am 1. Mai 1955 erfolgte der erste Spatenstich durch den damaligen Pfarrer Hesse. Das Grundstück hatte Herr S. Erbslöh kostenfrei zur Vergfügung gestellt. Eigentlich sollte es nur eine Kapelle werden. Am Ende aber wurde eine Kirche daraus. Viele freiweillige Helfer aus der Bevölkerung und den Vereinen halfen beim Bau der Kirche mit, so dass sie bis auf den heutigen Tag im Herzen vieler Geisenheimer verankert ist.
Am 16. September 1956 wurde die Marienkirche druch Prälat Heinrich Fendel eingeweiht. Anschließend ging man an die weitere Ausstattung mit Altar, Kreuz, Kreuzweg, Orgel und Paramenten. Verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen von Pfarrer Hesse spielten dabei eine große Rolle. Die Orgel wurde zm Beispiel von Pfarrer Hesse's Bruder gestiftet.
1981 wurde der Innenraum neu gestrichen. 1986 folgte eine Turmsanierung und 1994 erfuhr der Chorraum eine Neugestaltung.
Die Orgel ist ein Werk von Orgelbaumeister Wagenbach aus Limburg. Die drei Glocken lieferte die Fa. Feldmann und Marchel aus Münster/Westfalen. Sie sind dem Hl. Michael als Totenglocke (as'), der Gottesmutter Maria (b') und dem Hl. Joseph (c'') geweiht.
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