Bereits um 1400 hat hier eine gotische Kapelle gestanden. Teile davon finden sich heute noch im Chorraum der Kirche.
Am 6.11.1655 wurde Presberg, das bis zu diesem Zeitpunkt kirchlich zu Lorch gehörte, zur eigenständigen Pfarrei erhoben.
Um 1700 wurde das jetzige Kirchenschiff gebaut. Am 5.8.1700 fand die Weihe des neuen Hochaltars mit der Kreuzigungsgruppe statt, der bis heute in der Kirche steht. 1927 war die Westwand so baufällig, dass sie erneuert werden musste. Dabei erweiterte man die Kirche um einen Vorbau und errichte einen achtseitigen Dachreiter. 1964 erfolgte dann noch der Bau einer neuen Sakristei.
Im Inneren findet man am rechten Seitenaltar eine Muttergottesstatue, die um 1480 von Schülern eines mittelrheinischen Meisters geschnitzt wurde. Der linke Seitenaltar beherbergt eine Statute des Hl. Josef. Sie ist um 1750 entstanden und ist fränkischen Ursprungs.
An der Südwand findet sich die Figur des Hl. Johannes des Täufers. Sie stammt von 1480.
Die Orgel auf der Empore stammt aus der Kreuzkapelle in Lorch. Sie wurde dort 1801/1802 erbaut. 1929 wurde sie nach Überholung und Umbau in Presberg aufgestellt.
Die Rundfenster hinten zeigen Abbildungen der Hl. Hildegard, des Hl. Georg, des Hl. Petrus Canisius und des Hl. Hubertus.
Weitere Bilder der Kirche sind der Bildergalerie eingestellt.
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